Atelier für Menschen mit Demenz

Kann Kunst der Schlüssel sein, um innere und äußere Räume zu öffnen?

LEBENDIGE ERINNERUNGEN

Mit Kunst zum Vergessen

Es ist ein menschliches Grundbedürfnis, möglichst lange aktiv und in Kontakt mit Menschen zu sein. Demenzkranke im frühen Stadium fürchten, aufgrund ihrer geistigen Verluste zu scheitern und/ oder bloß gestellt zu werden.

Im Atelier Raum-D werden sie aufgefangen und ihre Sorgen ernst genommen.

Hier können im schöpferischen Tun eigene Kraftquellen erschlossen und Lebensfreude gewonnen werden. Das Selbstwertgefühl wird maßgeblich gesteigert, wenn man erlebt, was man noch alles kann – auch ohne Vorkenntnisse.

An wen richtet sich Raum-D:

Unsere Idee hinter Raum-D

Im Herbst 2012 haben wir „Raum D – Atelier für Menschen mit Demenz“ in Anbindung an die Kunstschule Werksetzen eröffnet, ein neuer, rein künstlerischer Ansatz für Menschen mit Demenz, der zusätzlich einen interdisziplinären als auch Generationen-übergreifenden Austausch ermöglicht.

Persönliche, familiäre Erfahrungen und die Inspiration von Menschen, die sich schon länger mit dem Thema Kunst und Demenz beschäftigen, bildeten hierfür die Grundlage. Unser Ausgangsgedanke war: Wir lieben Kunst und Kultur und wollen auch dann nicht auf kulturelle und künstlerische Angebote verzichten, wenn wir alt werden, körperlich oder kognitiv eingeschränkt oder dement sind. So ist Raum-D ein Ort geworden, an dem von allen Teilnehmern neue Ausdrucks- und Kommunikationsformen erprobt werden können.

Mit den Mitteln der Kunst gehen wir neue Wege, bauen Brücken und schaffen Zugänge zu neuen und alten Entwicklungs- und Gestaltungsräumen.
Regelmäßig im wöchentlichen Turnus treffen sich vormittags kleine Gruppe in Raum D. Hier werden die Teilnehmer*innen mit der Jahreszeit entsprechenden Blumen, Kaffe und Gebäck erwartet, Menschen mit und ohne Demenz, Frauen und Männer. Die Treffen dauern nicht länger als zwei Stunden. Eine große Auswahl an Materialien und Werkzeugen regt Phantasie und Sinne an und steht zum Arbeiten zur Verfügung. Unter fachmännischer Anleitung können verschiedene Dinge ausprobiert und nach und nach Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten erlangt werden.

Im Herbst 2012 haben wir „Raum D – Atelier für Menschen mit Demenz“ in Anbindung an die Kunstschule Werksetzen eröffnet, ein neuer, rein künstlerischer Ansatz für Menschen mit Demenz, der zusätzlich einen interdisziplinären als auch Generationen-übergreifenden Austausch ermöglicht.

Persönliche, familiäre Erfahrungen und die Inspiration von Menschen, die sich schon länger mit dem Thema Kunst und Demenz beschäftigen, bildeten hierfür die Grundlage. Unser Ausgangsgedanke war: Wir lieben Kunst und Kultur und wollen auch dann nicht auf kulturelle und künstlerische Angebote verzichten, wenn wir alt werden, körperlich oder kognitiv eingeschränkt oder dement sind. So ist Raum-D ein Ort geworden, an dem von allen Teilnehmern neue Ausdrucks- und Kommunikationsformen erprobt werden können.

Mit den Mitteln der Kunst gehen wir neue Wege, bauen Brücken und schaffen Zugänge zu neuen und alten Entwicklungs- und Gestaltungsräumen.
Regelmäßig im wöchentlichen Turnus treffen sich vormittags kleine Gruppe in Raum D. Hier werden die Teilnehmer*innen mit der Jahreszeit entsprechenden Blumen, Kaffe und Gebäck erwartet, Menschen mit und ohne Demenz, Frauen und Männer. Die Treffen dauern nicht länger als zwei Stunden. Eine große Auswahl an Materialien und Werkzeugen regt Phantasie und Sinne an und steht zum Arbeiten zur Verfügung. Unter fachmännischer Anleitung können verschiedene Dinge ausprobiert und nach und nach Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten erlangt werden.

Möchten Sie mehr erfahren? Sprechen Sie uns gerne an.

WIR SIND FÜR SIE DA

Ein paar Impressionen aus unserer Arbeit

© Raum-D, Bildrechte liegen bei Corinna Bernhaus

Wissenswertes zum Angebot für Betroffene

Neben der künstlerischen Arbeit ist der parallel im Gespräch stattfindende Erfahrungs-, Wissens- und Gedankenaustausch nicht zu unterschätzen, auch für die Angehörigen. Hier unterstützt und informiert man sich gegenseitig. Begleitende Workshops in Kooperation mit sozialen Trägern wie dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein, der Diakonie oder Caritas schaffen zusätzliche Begegnungsebenen und Austauschmöglichkeiten. Die Stadtnähe ermöglicht außerdem den Besuch und die Einbeziehung anderer Kulturinstitutionen, der Umgang mit anderen Kunstschaffenden eröffnet neue Perspektiven.

Nach langjähriger Erfahrung sind wir davon überzeugt, dass gemeinsame schöpferische Arbeit und gemeinsamer Austausch eine Art Lebenselixier sind. Wir sehen, wie schwer es nach wie vor den meisten fällt, sich offensiv mit Demenz auseinander zu setzen. Gerade im Anfangsstadium der Demenz sind viele überfordert von den Veränderungen, die diese Krankheit für sie, ihren Partner und ihre gemeinsamen Lebensentwürfe bedeutet. Regelmäßige Angebote können eine Erleichterung, Bereicherung und wichtige Strukturierung des Alltags bedeuten.

Eine weitere Hürde stellt nach wie vor der Weg zu unserem Atelier dar. Oft sind die Teilnehmer, die am Anfang der Demenz stehen, noch relativ fit, doch treten erste Schwierigkeiten bei der Orientierung auf, so dass sie auf Hilfe angewiesen sind, die nicht immer zur Verfügung steht (nicht jeder hat einen Angehörigen, der ihn fahren oder begleiten kann). Das bedeutet auch hier ein Umdenken, dass nicht nur Angebote geschaffen werden müssen, von denen wir noch lange profitieren können, sondern auch die Voraussetzungen, die das Wahrnehmen dieser Angebote ermöglicht.

Mit Raum-D ist ein geschütztes Kunstatelier und ein außergewöhnlicher Lernort im Quartier entstanden, an dem Menschen aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen sich gemeinsam für einen neuen, vorbehaltlosen Umgang mit Demenz und Menschen mit Demenz engagieren und dafür sorgen, dass kulturelle Teilhabe auch für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Freunde selbstverständlich ist und bleibt. Doch in erster Linie ist es ein Ort, der Mut macht, wieder neue Lebensperspektiven zu entwickeln und im Blick auf das Hier und Jetzt dem Gefühl von Verlust etwas Positives entgegen zu setzen.

Neben der künstlerischen Arbeit ist der parallel im Gespräch stattfindende Erfahrungs-, Wissens- und Gedankenaustausch nicht zu unterschätzen, auch für die Angehörigen. Hier unterstützt und informiert man sich gegenseitig. Begleitende Workshops in Kooperation mit sozialen Trägern wie dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein, der Diakonie oder Caritas schaffen zusätzliche Begegnungsebenen und Austauschmöglichkeiten. Die Stadtnähe ermöglicht außerdem den Besuch und die Einbeziehung anderer Kulturinstitutionen, der Umgang mit anderen Kunstschaffenden eröffnet neue Perspektiven.

Nach langjähriger Erfahrung sind wir davon überzeugt, dass gemeinsame schöpferische Arbeit und gemeinsamer Austausch eine Art Lebenselixier sind. Wir sehen, wie schwer es nach wie vor den meisten fällt, sich offensiv mit Demenz auseinander zu setzen. Gerade im Anfangsstadium der Demenz sind viele überfordert von den Veränderungen, die diese Krankheit für sie, ihren Partner und ihre gemeinsamen Lebensentwürfe bedeutet. Regelmäßige Angebote können eine Erleichterung, Bereicherung und wichtige Strukturierung des Alltags bedeuten.

Eine weitere Hürde stellt nach wie vor der Weg zu unserem Atelier dar. Oft sind die Teilnehmer, die am Anfang der Demenz stehen, noch relativ fit, doch treten erste Schwierigkeiten bei der Orientierung auf, so dass sie auf Hilfe angewiesen sind, die nicht immer zur Verfügung steht (nicht jeder hat einen Angehörigen, der ihn fahren oder begleiten kann). Das bedeutet auch hier ein Umdenken, dass nicht nur Angebote geschaffen werden müssen, von denen wir noch lange profitieren können, sondern auch die Voraussetzungen, die das Wahrnehmen dieser Angebote ermöglicht.

Mit Raum-D ist ein geschütztes Kunstatelier und ein außergewöhnlicher Lernort im Quartier entstanden, an dem Menschen aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen sich gemeinsam für einen neuen, vorbehaltlosen Umgang mit Demenz und Menschen mit Demenz engagieren und dafür sorgen, dass kulturelle Teilhabe auch für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Freunde selbstverständlich ist und bleibt. Doch in erster Linie ist es ein Ort, der Mut macht, wieder neue Lebensperspektiven zu entwickeln und im Blick auf das Hier und Jetzt dem Gefühl von Verlust etwas Positives entgegen zu setzen.

„Da staunt man, was man noch alles kann“

Haben Sie noch Fragen?

Bitte zögern Sie nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Bei Fragen im Umgang mit Angehörigen oder Freunden helfen wir gerne weiter und freuen uns über jeden Austausch.

WIR FREUEN UNS